Tom

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MOVICOL® Erfahrungsberichte

Tritt bei Kindern eine Verstopfung auf, kann dies sehr belastend für das Kind, aber auch für die Eltern und Angehörigen sein. Viele Betroffene fühlen sich mit ihrem Problem allein gelassen und sind verunsichert. Und das obwohl Verstopfung ein sehr häufiges Problem bei Kindern darstellt.

Daher möchten wir Ihnen an dieser Stelle die folgenden Erfahrungsberichte ans Herz legen. Viele Eltern haben bereits ähnliche Probleme durchgemacht – und bewältigt. Vielleicht haben auch Sie Erfahrungen gesammelt, die Sie hier mit anderen teilen möchten. Gerne können Sie uns Ihren Erfahrungsbericht per Mail an info@norgine.de zusenden.

Toms* Geschichte wird von seiner Mutter erzählt:

Mein 46. Geburtstag im vergangenen Jahr war ein ganz normaler Tag im Leben unserer Familie.

Wir wurden nachts aufgeweckt, weil unser Tom eine neue Windel brauchte. Anschließend war ihm übel. Am nächsten Morgen wollten wir gemeinsam im nahegelegenen Gartencenter frühstücken und Tom dort noch einen Goldfisch für sein Aquarium kaufen.

In der Zoohandlung beschwerte sich Tom, dass er eine neue Windel braucht. „Mein Aa ist schon an meinem Bein“, sagte er. Das stimmte in der Tat, und sie war nicht nur dort. Sein Rücken, seine ganze Hose, die Socken und die Schuhe waren verschmutzt und sogar auf dem Boden fanden wir einen Teil seines Stuhls.

Mein Mann schaffte es, unser verstörtes Kind zum Auto zu bringen und auf dem Rücksitz seine Sachen zu wechseln. Danach sagte er ihm, dass niemand böse mit ihm ist, und wir gingen – mit einem barfuß laufenden Tom, weil wir keine Ersatzschuhe hatten - zurück in die Zoohandlung, um den Fisch zu kaufen.

Später am Nachmittag wollten wir Kaffeetrinken gehen. Die Kinder haben wir mitgenommen, weil wir keinen Babysitter hatten. Es ist wirklich so - mein Mann und ich waren in den letzten beiden Jahren erst zweimal alleine aus, weil es sehr schwierig ist, jemanden zu finden, der bereit ist, Toms Unterwäsche zu wechseln und sein Erbrochenes zu beseitigen.

Der Geburtstagskaffee endete schließlich genauso wie das Frühstück - mit einem erneuten Kleiderwechsel und einem verstörten Tom. Diesmal hatte er nicht eingemacht, sondern sich über dem ganzen Tisch und dem Fußboden des Cafés erbrochen.

Sie mögen vielleicht denken, dass Tom ein Baby oder Kleinkind ist - warum auch sonst sollten wir das Haus mit einer Tasche voller Windeln und Ersatzkleidung verlassen. Doch Tom war fünf Jahre alt. Er hatte schon Probleme mit Verstopfung seit er ein Baby war. Jetzt ist Tom sechs Jahre alt und die Situation hat sich gebessert. Wir haben ein Medikament (MOVICOL® Junior Schoko) gefunden, das Toms Darm frei macht, ohne dass es zu Nebenwirkungen wie starken Bauchschmerzen oder Erbrechen kommt. Heute geht es Tom körperlich viel besser und er ist viel glücklicher. Er geht jetzt zur Schule und macht enorme Fortschritte, wenn auch mit Unterstützung.

Mit dem Problem Verstopfung entwickelte Tom eine Darmdysfunktion, wahrscheinlich infolge einer beeinträchtigten Darmmotilität, die bei ihm als Kleinkind zur Verstopfung führte. Die daraus resultierende Stuhlansammlung hatte eine Dehnung des Dickdarms und eine übermäßige Kontraktion des Schließmuskels zur Folge, alles Faktoren, die zum Ausgangsproblem beigetragen haben.

Tom musste eine Vielzahl von Eingriffen über sich ergehen lassen, wie die Einnahme verschiedener Medikamente, drei Röntgen- und eine Darmpassage-Untersuchung sowie eine Vielzahl erfolgloser Einläufe unter Anwendung von Beruhigungsmitteln. Während dieser ganzen Zeit, also drei Jahre lang, hatte Tom starke Bauchschmerzen, Erbrechen und ständig unkontrolliertes Aus- und Überlaufen von Stuhl zu ertragen. Er hatte einen schlechten Appetit, schlief unruhig und neigte aufgrund der Tatsache, dass er sich so schlecht fühlte, zu Wutausbrüchen.

Wir sind mittlerweile Experten auf dem Gebiet „Verstopfung bei Kindern“ und wir wurden zu Toms Fürsprechern: Wir haben das „Management“ seines Problems übernommen und gelernt, nicht peinlich berührt zu sein, wenn unser Kind in der Öffentlichkeit mal „muss“ oder einen Wutanfall hat, weil es ihm schlecht geht. Wir haben gelernt, die Zukunft im Blick zu haben, denn wir wissen, dass Toms Zustand nicht lebensbedrohlich ist. Wir wissen nun aber auch, dass es sich um ein langfristiges Problem handelt und wir akzeptieren, dass es nicht mit einem Wunder von heute auf morgen zu lösen ist.

Wir freuen uns auf den Tag, an dem wir mit unseren beiden Jungs schwimmen gehen können. Wir freuen uns darauf, dass sie am Strand herumtoben oder ins Meer springen können, ohne dass Tom umgezogen werden muss oder sich vor den anderen Leuten schämt. Wenn wir das Haus nicht länger mit Sack und Pack verlassen müssen, als stünde uns ein Marsch nach Moskau bevor, und wenn Tom unbeschwert einen Freund besuchen kann, ohne dass er seine Eltern im Schlepptau hat, damit sie im Notfall seine Unterwäsche wechseln können.

* Bitte beachten Sie: Tom ist nicht der wirkliche Name des Kindes und er ist auch nicht auf dem Foto zu sehen. Name und Person wurden zufällig ausgewählt, um seine Identität zu schützen.