Emily

Emily

MOVICOL® Erfahrungsberichte

Tritt bei Kindern eine Verstopfung auf, kann dies sehr belastend für das Kind, aber auch für die Eltern und Angehörigen sein. Viele Betroffene fühlen sich mit ihrem Problem allein gelassen und sind verunsichert. Und das obwohl Verstopfung ein sehr häufiges Problem bei Kindern darstellt.

Daher möchten wir Ihnen an dieser Stelle die folgenden Erfahrungsberichte ans Herz legen. Viele Eltern haben bereits ähnliche Probleme durchgemacht – und bewältigt. Vielleicht haben auch Sie Erfahrungen gesammelt, die Sie hier mit anderen teilen möchten. Gerne können Sie uns Ihren Erfahrungsbericht per Mail an info@norgine.de zusenden.

Emilys* Mutter spricht mit uns über Ihr Leben mit einem Kind, das an Verstopfung leidet:

Die sechsjährige Emily hat Verstopfung seit sie klein war. Ihre Familie bemerkte zwar, dass irgendetwas nicht stimmte, doch viele Arztbesuche waren notwendig, bevor bei ihr die Diagnose „Verstopfung“ gestellt wurde. Emily wird heute mit Macrogol 3350 plus Elektrolyten behandelt, das sie einige Male pro Woche oral einnimmt und fühlt sich seitdem sehr viel besser. Manchmal muss sie die Dosis erhöhen, wenn sich ihr Tagesablauf verändert und z.B. Ferien anstehen. Dann hilft ihr die Therapie, ihren Stuhlgang zu regulieren.

Wann haben Sie das erste Mal bemerkt, dass Emily vermutlich Probleme mit ihrem Stuhlgang hat?

Emily klagte oft über Bauchschmerzen und ihr Bauch war sehr aufgebläht. Obwohl sie noch sehr klein war, war offensichtlich, dass etwas nicht stimmt. Sie entwickelte eine regelrechte Angst, zu „müssen“. Wir stellten fest, dass Ihr Stuhlgang entweder sehr voluminös und fest oder steinhart war. Außerdem belasteten sie das Auslaufen flüssigen Stuhlgangs und der Abgang von feuchten Winden.

Das alles trat auf, als Emily 18 Monate alt war. Sie selbst fühlte sich nicht wohl, war oft sehr erschöpft und reizbar.

Wann haben Sie entschieden, einen Arzt aufzusuchen?

Wir haben frühzeitig einen Arzt aufgesucht. Er empfahl, die Menge an Obst und Gemüse zu erhöhen. Das war schwierig, denn in unserer Familie wurde sowieso schon immer Wert auf eine ballaststoffreiche Ernährung gelegt.

Einige Ärzte waren der Ansicht, Emily würde sich einfach nur „daneben benehmen“ und dass das Problem sich mit der Zeit von selbst lösen würde. Das war jedoch keineswegs so.

Wir haben viele verschiedene Ärzte aufgesucht, bevor die Diagnose „Verstopfung“ gestellt wurde. Daraufhin wurde Emily Laktulose zusammen mit Paracetamol gegen ihre Schmerzen verordnet.

Wie zeitig wurden Sie an einen Facharzt überwiesen?

Wir wurden mit Emily ins Krankenhaus überwiesen. Dort musste sie sich verschiedenen Untersuchungen unterziehen, die sie nicht verstand und die letztendlich auch ergebnislos waren.

Schließlich suchten wir einen Kinder-Gastroenterologen auf. Die Spezialisten, die sich um Emily kümmerten, brachten ihr verschiedene Verhaltenstechniken bei, z.B. sich zu entspannen, wenn sie auf die Toilette geht.

Welchen Einfluss hatte die Verstopfung auf Emily?

Emilys Appetit verschlechterte sich. Sie wurde weinerlich, reizbar und lustlos und war oft erschöpft. Wenn sie unterwegs war, war die Toilette ihrer Großmutter die einzige, die sie bereit war, zu benutzen. Als sie älter war, versteckte sie ihre schmutzige Unterwäsche unter dem Bett, obwohl sie wusste, dass dies falsch war.

Emily hatte immer Angst vor den Schmerzen, die sie möglicherweise beim Stuhlgang haben würde, und sie hatte oft Probleme, sich zu konzentrieren.

Welchen Einfluss hatte die Verstopfung auf Emilys schulische Ausbildung?

Die Schule hat uns sehr unterstützt: sie hat dafür gesorgt, dass Emily den ganzen Tag ausreichend Wasser zur Verfügung steht (Emily hat außerdem eine Flasche mit in die Schule genommen). Und auch ihre Kindergärtnerinnen waren sehr hilfsbereit, denn sie erlaubten, dass Emily Windelhöschen trägt. Das machte die Sache einfacher. Allerdings wurde sie von den Schulkameraden ausgegrenzt, denn eine volle Windel riecht einfach unangenehm.

Welchen Einfluss hatte die Verstopfung auf Ihr Familienleben?

Es ist sehr anstrengend, ein Kind zu haben, das sich fürchtet auf die Toilette zu gehen, weil es Schmerzen oder eine verschmutze Unterwäsche hat. Man ist ununterbrochen damit beschäftigt, den Tagesablauf des Kindes so zu organisieren, dass es z.B. auf eine Geburtstagsparty gehen kann, ohne befürchten zu müssen, dass wieder ein „Unfall“ passiert.

Welche Medikamente wurden Emily verordnet?

Zuerst wurden Emily Laktulose und Paracetamol gegen die Schmerzen verschrieben. Aber sie ist gegenüber Medikamenten, die ihr mit dem Löffel verabreicht werden, sehr misstrauisch.

Ihr Darm war im Lauf der Zeit sehr weit geworden und ihr Stuhlvolumen groß. Selbst Einläufe wirkten nicht immer, weil Emily ihren Stuhl einhielt.

Sie bekam dann ein für Kinder zugelassenes Abführmittel (MOVICOL® Junior Schoko). Es wirkte schnell und die Gabe war in jeder Situation ganz einfach (z.B. auch im Urlaub oder beim Besuch von Bekannten).

Was sind die Vorteile der Therapie?

Das Mittel kann einfach und stressfrei angewendet werden, ohne dass es Schmerzen verursacht. Es wirkt schnell und wir haben bisher keine unerwünschten Wirkungen festgestellt.

Alles ist jetzt 100-prozentig besser. Emily ist jetzt auch älter, so dass wir ihr das Problem und die Vorteile der Therapie erklären können.

Was hält die Zukunft für Sie bereit?

Emily muss jetzt nicht ständig beobachtet werden, wenn sie z.B. an Aktivitäten in der Schule oder mit ihren Freunden teilnimmt, wie z.B. schwimmen gehen. Das ist eine echte Erleichterung für uns.

Sie muss das Abführmittel nicht mehr täglich einnehmen. Wir haben es auf drei Dosen pro Woche reduziert oder geben es ihr, wenn wir bemerken, dass sich ihre Stuhlgewohnheiten z.B. aufgrund von Stress ändern. Emily reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Tagesroutine, wir wissen aber, dass wir ihr in diesem Fall helfen können, ihren Stuhlgang zu regulieren, und das beruhigt uns alle.

* Bitte beachten Sie: Emily ist nicht der wirkliche Name des Kindes und sie ist auch nicht auf dem Foto zu sehen. Name und Person wurden zufällig ausgewählt, um seine Identität zu schützen.